Mountainbike-Wochenende am Kaiserstuhl
Auf zwei herrlichen Tagestouren eine ganz eigene Welt entdecken: Kaiserstuhl
Der Kaiserstuhl bei Freiburg im Breisgau bietet ein absolut einzigartiges Naturerlebnis das mit keiner anderen Region in Deutschland vergleichbar ist! Die besondere Flora und Fauna, die geographische Lage im Oberrheingraben zwischen Schwarzwald und Vogesen und der vulkanische Ursprung sorgen für ein unvergleichliches Flair. Besonders mit dem MTB findet man sich nach schon wenigen Kurbelumdrehungen in einer eigenen Welt wieder, die einen den Alltag völlig vergessen lässt.
MTB-Wochenende im Kaiserstuhl
- Zwei geführte Tagestouren, Dauer ca. 4 h + Pausen
- Sa. 31km /1100hm, So. 38km /900hm
- Mittagspause: Berg-Kiosk / Gaststätte (Selbstkosten)
- Preis abhängig von der Anzahl der Teilnehmer
- E-MTB geeignet
- Preise: 1 Person 260 €, 2 Personen 190 € p.P., 3 Personen 170 € p.P., 4 Personen 150 € p.P.
Ihr seid eine Gruppe von Radsportfreunden, interessiert euch für ein MTB-Wochenende im Kaiserstuhl, wünscht jedoch einen anderen Termin? Kein Problem! Individuelle Wunschtermine sind ganzjährig auf Anfrage möglich. Gerne könnt ihr mich dazu kontaktieren: Kontakt
Es besteht auf Anfrage ausserdem die Möglichkeit, auch nur einen Tag zu buchen: Preis 120 € / p.P.
Anforderungen:
Kondition ⊕⊕⊕⊕⊕
Fahrtechnik ⊕⊕⊕⊕⊕
Die Fahrtechnikanfoderungen sind eher niedrig. Die Teilnehmer sollten dennoch idealerweise bereits über etwas Trailerfahrung verfügen
Programm: MTB-Wochenende Kaiserstuhl
Tour 1: Ihringen – Katharinenpfad – Mondhalde (31km / 1100hm)

Treffpunkt & Begrüßung der Teilnehmer: Sa. 10 Uhr vor dem Bahnhof in Ihringen
Kurzer gemeinsamer Bike-Check
Wir fahren aus Ihringen und nehmen Kurs auf das Liliental, das für seine einzigartige Vegetation bekannt ist. Hier wachsen u.a. Lilien- und Orchideen-Arten, die es sonst in Deutschland nirgends gibt. Wir fahren stetig und im meist einstelligen Bereich bergauf. Belohnt wird die Mühe immer wieder durch tolle Ausblicke ins Liliental und auf diese einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Auch lernen wir schon bald die für den Kaiserstuhl so typischen Hohlwege, aus dem hier verbreiteten Lössboden kennen. Nachdem wir 250hm gewonnen haben folgt eine kurze Abfahrt zum Vogelsangpass. Nun heißt es kurz Kraft sammeln, denn es steht uns einer der steilsten Anstiege unserer heutigen Tour bevor! Wir erklimmen auf einem schönen Naturweg, meist über weite hügelige Wiesenlandschaften, die 507 m hohe Eichelspitze. Schwindelfreie dürfen sich nun auf die Turmspitze begeben und bei einer herrlichen Aussicht auf die Kaiserstuhllandschaft, Erinnerungsfotos auf ihre Speicherkarten brennen.
Dann nehmen wir in einem ständigen Auf und Ab, auf herrlichen Naturpfaden Kurs auf die Katharinenkappelle. Besonders die letzten Meter davor sind sehr steil und dürften manch einen zu einem kurzen Schieben zwingen. Oben erwartet uns ein Kiosk und Sitzgelegenheiten. Wenn es die Witterung zulässt, nehmen wir hier unsere Mittagspause ein.
[/fusion_gallery]Frisch gestärkt geht es wieder auf unseren Naturpfad, meist im fahrtechnisch nicht allzu fordernden Bereich S0-S1 (click Singletrailskala). Mit herrlichem Blick auf den inneren Kaiserstuhl gelangen wir nach einigen Kilometern zur Mondhalde. Dieser Aussichtspunkt hat einen besonderen, je nach Wetterlage, fast mystischen Charakter. Man sieht nach Süden und Osten in den inneren Kaiserstuhl, nach Westen auf den gesamten Vogesenkamm, erkennt den Petit- und den Grand Ballon. An klaren Tagen kann man von hier aus mit bloßem Auge das Straßburger Münster erkennen.
Nach einer kurzen Pause, fahren wir über die Weinbergterrassen abwärts nach Vogtsburg, dann biegen wir ab Richtung Totenkopf. Wegenamen wie „Raubrittergraben“ und „Totenkopfstraße“ erinnern daran, daß es hier wohl früher nicht immer so friedlich zuging, wie auf unserer Tour heute … Den Totenkopf mit seinem markanten Funkmasten und den Neunlindenturm lassen wir heute jedoch links liegen, denn wir haben auch so schon genügend Höhenmeter in den Beinen. Stattdessen nehmen wir über einen lang gezogenen Höhenrückentrail wieder Kurs auf Ihringen. Am Schluss belohnt uns noch eine schöne Abfahrt für unsere müden Beine.
Dank hervorragender Ortskenntnisse können von Belchenradler geführte Touren in der Streckenführung auch noch spontan an das Fahrvermögen der Teilnehmer, oder an das Wetter angepasst werden.
Ankunft in Ihringen gegen 16 Uhr.
Der Abend ist zur freien Gestaltung, wer will kann sich zu einem gemeinsamen Abendessen verabreden.
Tour 2: Ihringen – Burkheim -Totenkopf (38km / 860hm)

Treffpunkt ist wieder um 10 Uhr vor dem Bahnhof in Ihringen
Heute nehmen wir zu Beginn aus dem Ort Ihringen raus ein kleines Sträßchen, das uns direkt in die Weinberge führt. Wir erklimmen mit unseren Stollenrädern den Katzensteinbuck, der früher zu Jan Ullrichs Hausstrecken zählte (siehe Rennrad-Wochenende „Auf den Spuren von Jan Ullrich“). Oben angekommen überlassen wir den Asphalt wieder anderen. Wir biegen ab auf einen Feldweg mit herrlicher Aussicht und der uns bald wieder abwärts, Richtung Achkarren, führt.
Wir fahren als nächstes an den Rhein. Eine Zeit lang sind wir auf dem Rheindamm nördlich unterwegs Richtung Burkheim Baggersee. Dann biegen wir ab auf einen verborgenen Trail in die angrenzenden Rheinwälder. Wer in der Kaiserstuhl-Region die Natur in all ihren Facetten erleben will, sollte unbedingt auch die Rheinwäldern hier gesehen haben. Seitenarme des Rheins schlängen sich hier noch ungehindert und natürlich, wie zu Zeiten vor der Rheinbegradigung, durch die Wälder. Das Wasser der Seitenarme ist glasklar und – wie wir sehen werden – oft mit einer wundervollen türkisen Färbung durchsetzt. Bei Burkheim angekommen erklimmen wir die dortigen Weinberge und machen uns auf den Weg zur Burg Sponeck. Es wartet ein schöner Trail auf uns, der sich oben erst auf hohen Felsklippen entlang schlängelt und uns dann abwärts führt zur Burg Sponeck.
Wir genießen noch ein wenig die Ruhe der Rheinwälder bevor wir uns auf den Weg in die Burkheimer Altstadt machen. Umrahmt von Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster geniessen wir im pittoresken Burgheim unsere verdiente Mittagspause in einer Gaststätte mit typisch badischer Küche.
[/fusion_gallery]Frisch gestärkt rollen wir zurück in den inneren Kaiserstuhl nach Vogtsburg. Erneut steht uns ein kräftezehrender Anstieg zum Totenkopf bevor. Wieder sind Kletterqualitäten gefragt. Heute wählen wir allerdings eine andere Route als am Vortag und heute wollen wir auch ganz hoch auf den Totenkopf – zum Neunlindenturm. Dieser bekannte Aussichtsturm bietet noch einmal Gelegenheit für schöne Panoramafotos von der Region. Anschließend fahren wir auf einem Trail abwärts, dessen Fahrtechnikanforderungen, je nach Witterung, im Bereich S1-2 liegt (click Singletrail-Skala S2). Besonders Sonntags muss man hier bei schönem Wetter immer mit Wanderen rechnen. Wir fahren daher rücksichtsvoll und langsam bergab, sind stets bremsbereit und grüßen jeden Wanderer freundlich – dann gibt es auch keine Probleme mit der gemeinsamen Nutzung des Weges.
Es geht überwiegend weiter bergab, auf einem leicht zu fahrenden Bergkamm der uns Richtung Gagenhart-Hügel führt. Dann biegen wir ab ins Liliental und geniessen noch ein letztes Mal die einzigartige Vegetation. Wir kreuzen kurz die Strecke vom Vortag, bevor wir uns auf einem Weg mit herrlicher Aussicht zurück nach Ihringen begeben.
Ankunft in Ihringen gegen 16 Uhr. Wir verabschieden uns und Belchenradler wünscht allen Teilnehmern einen guten Nachhauseweg – bis zu nächsten Mal!